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Buergler JakobAb September wird Bischofsvikar Monsignore Mag. Jakob Bürgler Pfarrer der Innsbrucker „Universitätspfarre zum heiligen Clemens Maria Hofbauer".Pfarrkirche ist die "Neue Universitätskirche St. Johannes am Innrain" als der Ort studentischen Engagements.

Zur Unipfarre gehören formell alle katholischen Studierenden und Beschäftigten der drei Universitäten Innsbrucks (LFU, Med-UNI und MCI) deren Ehepartner und Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Bürgler tritt somit die Nachfolge von P. Gernot Wisser SJ an, den der Generalobere des Jesuitenordens, P. Arturo Sosa S.J., ab 31. Juli dies Jahres zum neuen Rektor des "Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum" - kurz: Germanicum - in Rom ernannte.

Es wird mit dieser Neubesetzung auch ein Team für die Hochschulpastoral formiert, dem u.a. auch P. Anthony Ray Thomas von den Serviten angehören wird.

Monsignore Mag. Jakob Bürgler erhielt am 12. Juni 1994 aus der Hand von Bischof Dr. Reinhold Stecher das Sakrament der Priesterweihe und wurde am 12. September 2005 im Dom zu St. Jakob von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer in das Amt des Generalvikars eingeführt. Papst Benedikt XVI. ernannte den hervorragenden Seelsorger zum "Kaplan Seiner Heiligkeit" mit dem Titel "Monsignore". Am 18. Jänner 2016 wurde er vom Konsultorenkollegium zum Diözesanadministrator gewählt, nachdem Bischof Dr. Manfred Scheuer zum Oberhirten der Diözese Linz bestellt wurde. Am 2. Dezember 2017 wurde er zum Bischofsvikar für Missionarische Pastoral ernannt und bietet seit September 2018 die Spitalskirche in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck für die „missionarische Pastoral“ an.

In seinem bisherigen seelsorglichen Wirken hat der profilierte Tiroler Priester bewiesen, dass er mit allen Menschen, vor allem auch mit Jugendlichen reden, sie führen und leiten und ihnen neue Wege aufzeigen kann. Deshalb ist er auch seit 2013 auch Ehrenmitglied und beliebter Verbindungsseelsorger der katholischen Studentenverbindung "Teutonia Innsbruck", der ältesten und traditionsreichsten Verbindung unter den MKV-Korporationen. Als jahrelanger Verbindungsseelsorger sieht er seine Aufgabe darin, den jungen Menschen zu einem größeren Wertbewusstsein und einem Gefühl der Geborgenheit im katholischen Glauben zu verhelfen. Da Geborgenheits-, Zukunfts- und Sinnverlust von unserer Jugend heute als bedrohlich erlebt werden, setzt Bürgler ganz in Teutonias Sinne als positive Lösung die christlichen Grundwerte entgegen. Der schleichenden Manipulation in unserem Bildungssystem, die mit "Chancengleichheit" nicht selten "Gleichmacherei" meint, steht die Teutonia als demokratische Lebensschule gegenüber, die ihre jungen Mitglieder zu Eigenständigkeit und Kritikfähigkeit erzieht.

Jakob Bürgler kam am 13. August 1967 in Lienz zur Welt und studierte nach der Matura am Lienzer Gymnasium von 1985 bis 1992 an der Universität Innsbruck Theologie. 1992 arbeitete er als journalistischer Mitarbeiter bei der Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck. Daran schloss sich ein Aufenthalt in der Ökumenischen Gemeinschaft von Taizé (Frankreich) an. Erste seelsorgliche Erfahrungen sammelte er in den Pfarren Längenfeld und Hall-St. Nikolaus. Der gebürtige Osttiroler war dann Pfarrer von Wängle-Höfen und Pfarrmoderator von Lechaschau sowie Vorsitzender des diözesanen Priesterrates. Im September 2015 erfolgte die Investitur zum Ritter vom Heiligen Grabe zu Jerusalem.


Dr. Heinz Wieser