user_mobilelogo

TTI Termine

Jan
24

24.01.2019 13:00 - 14:00

Jan
25

25.01.2019 18:30 - 19:30

Jan
25

25.01.2019 19:30 - 23:00

Jan
29

29.01.2019 19:30 - 22:00

Jan
31

31.01.2019 13:00 - 14:00

TTI Login

Felix2Seine kluge Haltung, große Konzilianz und pastorale Führungsqualität haben ihn in den letzten anderthalb Jahren mit vielen guten Nerven zu einem vorbildlichen oberhirtlichen Lenker und Leiter werden lassen, der bewiesen hat, das Schifflein Petri unserer Diözese erfolgreich zu steuern: Diözesanadministrator Monsignore Mag. Jakob Bürgler, der am 13. August die Vollendung des 50. Lebensjahres feiert.

In seinem bisherigen seelsorglichen Wirken hat der profilierte Tiroler Priester bewiesen, dass er  mit allen Menschen reden, sie führen und leiten und ihnen neue Wege aufzeigen kann. Probleme aller Art versucht er stets mit Herz und Verstand zu löse:

„Wir stehen als Kirche in einer starken Umbruchszeit, die uns sehr fordert. Umso wichtiger ist es, mit allen Kräften positiv auf Menschen und deren Lebenswelt zuzugehen“, so der Diözesanadministrator. Bürglers realistischer Blick in Richtung Gesellschaft: „Die Kirche hat bei Weitem nicht mehr den gesellschaftlichen Einfluss, den sie einmal hatte. Wenn ein Kardinal oder ein Bischof heute etwas sagt, heißt das noch lange nicht, dass sich alle nach diesem Wort ausrichten. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir zwar einen wichtigen Beitrag für das gute Zusammenleben von Menschen leisten, aber nicht mehr den entscheidenden. In Tirol erleben wir seit Jahren eine starke Säkularisierung. Das fordert uns als Kirche massiv. Wir können die Dynamik nicht umdrehen. Wir haben allerdings viele positive Beispiele, wie Menschen die Kirche auch lebensnah erleben. Tirol ist ein vielschichtiges Land. In dieser Vielfalt versuchen wir uns einzubringen.“  

Zu den immer wieder genannten möglichen Kandidaten einer Bischofsnachfolge zählt auch Jakob Bürgler. In der Geschichte unseres Landes gab es eigentlich immer relativ rasche Bischofsernennungen. Meist wurde der Kandidat noch im selben Jahr jeweils ernannt, aber länger als ein Jahr dauerte dies nie. Man muss sogar bis ins 13. Jahrhundert zurückgehen, um eine längere Vakanz anzutreffen. Damals mussten die Gläubigen mehr als zwei Jahre auf einen neuen Oberhirten warten. Nach dem Tod von Bischof  Bruno von Kirchberg am 24. August 1288  wurde Heinrich von Trevejach am 2. Dezember 1290 ernannt.

Monsignore Mag. Jakob Bürgler, der am 12. September 2005 im Dom zu St. Jakob von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer feierlich in das Amt des Generalvikars eingeführt wurde, kam am 13. August 1967 in Lienz zur Welt und erhielt am 12. Juni 1994 aus der Hand von Bischof Dr. Reinhold Stecher das Sakrament der Priesterweihe. Nach den Prälaten Apostolischer  Protonotar  Michael Weiskopf, Dr. Josef Hammerl, Dr. Klaus Egger und Cons. Dr. Ernst Jäger war Bürgler der fünfte Generalvikar der seit 1964 bestehenden Diözese Innsbruck. Papst Benedikt XVI. ernannte den hervorragenden Seelsorger zum "Kaplan Seiner Heiligkeit" mit dem Titel "Monsignore".

Jakob Bürgler studierte nach der Matura am Gymnasium in Lienz  von 1985 bis 1992 an der Universität Innsbruck Theologie. 1992 arbeitete er als journalistischer Mitarbeiter bei der Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck. Daran schloss sich ein Aufenthalt in der Ökumenischen Gemeinschaft von Taizé (Frankreich) an. Erste seelsorgliche Erfahrungen sammelte Jakob Bürgler in den Pfarren Längenfeld und Hall-St. Nikolaus. Der gebürtige Osttiroler  war dann Pfarrer von Wängle-Höfen und Pfarrmoderator von Lechaschau  sowie Vorsitzender des diözesanen Priesterrates. Seit drei Jahren ist er auch Ehrenmitglied und  beliebter Verbindungsseelsorger der katholischen Studentenverbindung "Teutonia Innsbruck". Im September 2015 erfolgte die Investitur zum Ritter vom Heiligen Grabe zu Jerusalem. Bürglers Schwester Maria war Leiterin des Bildungshauses Osttirol in Lienz. 2014 wurde sein Bruder, P. Bernhard Bürgler, zum Provinzial der Jesuiten in Österreich ernannt.

Dr. Heinz Wieser