Bericht vom Philx Artus
Der Dreikönigskommers am 3. Jänner 2026 war erwartungsgemäß stark besucht, auch aus ferneren Gefilden fanden sich Bundesbrüder ein. Der Gabentisch war zu Beginn des Kommerses gut mit Bestln bestückt, die Lose gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Der Kommers wurde kurzweilig geschlagen, am Präsid befanden sich x Klee, xx Solo und FM Helios. Bbr. Thales hatte es übernommen, eine weihnachtliche Besinnung zu gestalten und sorgte so für besinnliche Momente. Für eine andere Art von geistigem Beitrag zeichnete Bbr. Bagheera verantwortlich, der nebenberuflich als Betreiber der kleinen, feinen privaten Bierbrauerei „’s 4er“ tätig ist. Bagheera spendete ein Fass seines „Weihnachts-Honigbocks“. Ein wohlschmeckender und süffiger Trank, der mit einem Alkoholgehalt von ca. 8 bis 9% auf eine andere Weise Stimmung aufkommen ließ. Mit seinen launigen Ausführungen über Entstehung und Eigenschaften seiner gehaltvollen Kreation erzielte Bagheera in der Corona so manchen Lacher.
Nach Ende des Kommerses kam die übliche erwartungsvolle Unruhe auf - die zahlreichen Losekäufer fieberten auf die endlich anstehende Verlosung hin. Nachdem Stöpsl - kongenialer Mit-Ziehungsleiter im Verein mit seinem Bundes- und leiblichen Bruder Thales - diesmal leider an der Teilnahme verhindert war, sprang sogleich der gute Onkel Fü ein, um diese Lücke zu füllen. Und natürlich war die Verlosung damit wieder absolut in der Hand der berüchtigten „Tamerl-Mafia“, was sogleich zu ersten „Schiebung“-Rufen führte - noch bevor die Veranstaltung überhaupt offiziell begonnen hatte. Humorvoll, mit hoher Stand-up-Comedian-Qualität führte dieses Gespann die Verlosung durch und ließ sich auch durch die regelmäßigen „Schiebung“-Tiraden aus dem Publikum nicht erschüttern. Jedes Bestl fand seinen neuen Herren, was die jeweiligen Gewinner - abhängig von der Art ihres (Glücks-?)Treffers - mal mehr, mal weniger glücklich machte. Es gab auch Déjà-vus, wenn man glaubte, einige Gaben schon zumindest einmal bei einer Bestl-Verlosung gesehen (und gewonnen) zu haben. Subjektiv betrachtet kann als ein großer Gewinner dieses Abends unser Bbr. Walli gesehen werden, dem das Glück besonders hold war. Egal, wie gut man bei der Verlosung ausgestiegen war - beim nachfolgenden geselligen Beisammensein an der Bar konnte man schnell vergessen, wenn man diesmal nicht so begünstigt gewesen war. Unsere Aktiven demonstrierten ihre gute Laune jedenfalls mit gemeinsamem Gesang und Tanz hinter der Bar.
(Fotos: Artus, Dr. Fatty)
Bereits am nächsten Tag eilte Senior Klee als Mitglied einer TMV-Abordnung nach Osttirol, um an der „Geburtstagskneipe“ anlässlich des 62. Geburtstags der Görz zu Lienz teilzunehmen, und konnte sich dort mit unserem Bbr. Dr. Tell treffen.
(Foto: Klee)
Eine für Teutonia naturgemäß relevante Veranstaltung war der Maturaball unserer Stammschule, des Akademischen Gymnasiums Innsbruck (AGI) am 16. Jänner 2026 im Kongresshaus. Neben den Teutonen in den AGI-Maturaklassen - Elrond, Klee und Solo - fanden sich weitere Bundesbrüder ein, was für Gruppenfotos genutzt wurde.
(Fotos: TTI)
Zwar keine Veranstaltung der Teutonia, aber dennoch ein Anlass, zu dem selbstverständlich zahlreiche Teutonen strömten, war die Dr. cer. - Promotion unseres Bbr. Friedrich bei der AV Austria Innsbruck am 30. Jänner 2026. Der Festsaal war - neben Mitgliedern der Austria - prall gefüllt mit Angehörigen der Verbindungen unseres Friedrich und mit zahlreichen Gästen aus Nah und Fern. Am Präsidium befanden sich auch unsere Chargierten Klee, Solo und Helios. Die Promotion war ein spektakulärer Festakt. Danach bedankte sich der frisch promovierte Dr. cer. Friedrich - gewohnt wortgewaltig, durch die hohe Auszeichnung aber nicht kalt gelassen - in einer stimmungsvollen Ansprache. Im Anschluss an den Kommers sorgte Friedrich noch für das leibliche Wohl der Festteilnehmer:innen und lud zum Spanferkelessen ein.
(Fotos: Artus)
Am 14. Februar 2026 fand im Verbindungsheim die Abschlusskneipe statt. Gleich drei erfreuliche couleurstudentische Zeremonien konnten vollzogen werden. Zunächst führte die Rezeption des neuen Fuchsen Oswin dazu, dass unser Fuchsenstall Zuwachs erhielt. Sodann wurde an unserem besonders aktiven Fuchsen Crescendo im Beisein seines stolzen Vaters Pontifex (Rugia Ried im Innkreis) die Branderung vollzogen, wobei sich FM Helios als milder Zelebrant erwies. Zu guter Letzt wurde unser Bbr. Dimitry durch die feierliche Burschung aus dem Fuchsenstall entlassen und in den Burschensalon aufgenommen. Verständlich, dass diese Ereignisse - und vieles andere mehr - nach der Kneipe noch länger an der Bar nachbesprochen werden mussten.
(Fotos: Artus)
Bereits zwei Wochen später, am 28. Februar, startete das Sommersemester 2026 mit der Antrittskneipe. Klein aber fein, herrschte beste Stimmung, zu der zwei Kartellbrüder von der Rugia Innsbruck durch ihren gelungenen Bierschwefel beitrugen. Eine besondere Note erhielt die Kneipe durch das Inoffizium, in dem Walli mit Unterstützung durch Tequila das Szepter in die Hand nahm. Angesichts der launigen Sprüche von Seiten des Präsidiums blieb kein Auge trocken. Der gemütliche Ausklang an der Bar, wo sich noch weitere Gäste einfanden, rundete den Abend ab.
(Fotos: Artus)
