Das war das Sommersemester 2025

Das war das Sommersemester 2025

 

von Artus

Im Sommersemester fanden wieder viele unterschiedliche Veranstaltungen und Aktivitäten statt:

Am 22. Februar wurde im Dom St. Jakob unseres Bundesbruders Erzbischof Dr. Alois Kothgasser v/o Stephanus gedacht, der ein Jahr zuvor verstorben war. Unsere Aktivitas - Senior Elrond, FM Klee und Helios - chargierte zu diesem Anlass.

Fotos: Artus

Als „klein, aber fein“ erwies sich die Antrittskneipe am 1. März. Das Präsidium (x Elrond, FM Klee und Helios) sorgte für einen stimmungsvollen Verlauf. So ließ der Strudel bei Regensburg niemanden kalt, die Corona kam beim eifrigen Rudern ins Schwitzen. Im Inofficium übernahmen dann Rho und Artus das Ruder am Präsid und sorgten für Einlagen.

Fotos: Artus, Klee

Geselliges Beisammensein bieten auch die wöchentlichen Mittagstische jeweils donnerstags. Neben dem langjährigen gemeinsamen Mittagessen im GH Anich in Innsbruck hat sich seit Anfang 2024 auch der Mittagstisch im GH Krippe in Hall in Tirol bestens etabliert, an dem in Hall wohnende und/oder arbeitende Teutonen rege teilnehmen.

Foto: Artus

Gerne angenommen werden auch „Themen-Barabende“ auf der Teutonenbude. Wie etwa der „Hot Dog-Barabend“ am 20. März, wo Klee seine Künste als Hot Dog - Koch unter Beweis stellte, oder der „Chili con carne - Barabend“ am 12. Juni, wo Konfuzius („Fusl“) uns mit seiner kulinarischen Virtuosität überzeugen konnte.

Foto: Artus

Aufgrund zweier besonderer Anlässe wurde am 22. März eine „Burschungs- und Branderungskneipe“ abgehalten: Zunächst wurde unser Fuchs Dimitry - der auch schon Chargiereinsätze bewältigt hat - nach bestandener Branderprüfung im Beisein seines Leibburschen Radetzky von FM Klee nach allen Regeln der Kunst „gebrandert“. Bei seiner Solostrophe zum traditionell zu singenden Cantus „Ich war Brandfuchs noch an Jahren“ bewies Dimitry sein musikalisches Talent. Er ist ja ein ausgezeichneter Pianist.

Sodann wurde der Burschensalon aufgrund der Burschung unseres Bbr. Helios erweitert. Helios hat ebenfalls schon Chargiererfahrung. Im kommenden Wintersemester wird er die Spitzencharge des Fuchsmajors ausüben. Sein Vater Bbr. Hermes, seine Schwester - Füchsin der Veldidena -, wie auch sein Leibbursch Metternich waren sichtlich stolz über die Burschung.

Neo-Bursch Helios und Brandfuchs Dimitry übernahmen sodann im Inoffizium das Präsid und sorgten für ein kurzweiliges Programm.

Fotos: Artus

Beim Maturaball des Akademischen Gymnasiums am 4. April unterstützten Aktive den Präsidenten des AGI-Absolventenvereins, unseren Bbr. Friedrich, beim Sektempfang, der vom Verein traditionell ausgerichtet wird.

Fotos: Friedrich

Am 1. Mai fand ein besonderer Anlass statt - die Taufe unseres Bbr. Solo. Solo wurde von unserem geschätzten Verbindungsseelsorger Felix und von Bbr. Rho auf diesen Anlass vorbereitet. Im Kreise seiner Familie und von Bundesbrüdern sowie im Beisein von Chargierten unserer Verbindung spendete Bbr. Felix unserem Solo die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. Es ist schön, dass Teutonia einen jungen Bundesbruder im Sinne unseres Prinzips „religio“ auf diesem Weg begleiten konnte.

Fotos: Artus

Über die Kulturtage (25. April bis 9. Mai) wurde schon in der „amicitia“ und auf unserer Homepage berichtet. Am 9. Mai fand die abschließende Veranstaltung „Musik durch Epochen“ statt mit einem abwechslungsreichen Konzert von Schüler:innen des Akademischen Gymnasiums Innsbruck. Eine große Freude war es, zu diesem Anlass auch die Direktorin des Akademischen Gymnasiums, Frau HR Mag. Rosmarie Knoflach, begrüßen zu dürfen, die sich vom großen Können und vom Engagement ihrer Schüler:innen überzeugen konnte.

Foto: TTI

Ein couleurstudentisches Highlight war natürlich wieder der Pennälertag, der vom 6. bis 9. Juni in Klagenfurt stattfand. Teutonia war mit einer stattlichen Anzahl an Bundesbrüdern vertreten. Rasch wurde der Couleurbezirk im Stadtzentrum ausgekundschaftet im Wissen, dass man dort nicht wenig Zeit verbringen würde. Das Angebot war breit gefächert. Neben traditionellen Veranstaltungen wie den offiziellen MKV-Versammlungen (wo übrigens zu Tage trat, dass Teutonia bei der Reihung der mitgliederstärksten Verbindungen die vierte Stelle einnahm), den Kreuzkneipen von Landesverbänden, der Festmesse und dem Festkommers wurden u.a. eine Laufrunde oder eine Golfrunde am Wörthersee, ein Gasthauscup, eine Bierverkostung, eine Wanderung und eine Stadtführung sowie eine Schiffskneipe geboten. Das Wetter passte bestens zu einem Wochenende am Wörthersee und lud zu Erkundigungen der Kärntner Landeshauptstadt und deren Umgebung ein. Einige Bundesbrüder hatten sich zur lauschigen Schiffskneipe auf dem Wörthersee angemeldet, wobei Chip und Helios schon mal die Wassertemperatur testeten. Andere nahmen hingegen an der Kreuzkneipe des TMV mit dem Steiermärkischen  Mittelschülerverband in einem absolut überfüllten und überhitzten Gemeindezentrum teil. Die Stimmungslage war jedoch bei beiden Veranstaltungen bestens. Zum Ausklang fand man sich im Couleurbezirk ein, wohin man von der Kreuzkneipe mit einem Bummelzug voll mit bestgelaunten Couleurstudent:innen anreiste. Der Sonntag lud zunächst einige Teutonen zum Spaziergang am Wörthersee ein. Radetzky bewies dabei einerseits, dass er als Baggerfahrer noch „Luft nach oben hat“, und andererseits gemeinsam mit Chip jugendliche Abenteuerlust, als sich beide in die kühlen Fluten des Sees stürzten. Ja, das geht auch, wenn man kein Badezeug dabei hat. Etwa zur gleichen Zeit machten sich unsere aktiven Spitzenchargen - Elrond (x), Helios (xx) und Klee (FM) - auf den Weg zum Chargiereinsatz (samt vorgelagerter Chargierprobe) anlässlich der Festmesse, die von Diözesanbischof Dr. Josef Marketz am Domplatz feierlich zelebriert wurde, wobei Herr Bischof feinen Humor zur Schau stellte.

Dass der Festumzug aufgrund eines angedrohten Unwetters ausfiel, war bedauerlich. So blieb aber Zeit, sich vor dem Festkommers, der in der Wörtherseehalle durchgeführt wurde, zu stärken. Schön ist, dass sich nach dem Festkommers wieder ein Gruppenfoto mit den anwesenden Teutonen ergeben hat. Im Anschluss wurde im Couleurbezirk weitergefeiert. Unsere Chargierten machten bei allen Einsätzen im Rahmen des Pennälertags ein sehr gutes Bild.

Fotos: Artus, Dr. Fatty, Klee, MKV

Der nächste Chargiereinsatz erfolgte im Rahmen der Fronleichnam-Prozession am 19. Juni. Teutonia war durch Metternich (xxxx), Helios (xx) und Dimitry vertreten, während Klee (FM) für den TMV chargierte. Bei prächtigem Wetter erreichte die farbenfrohe Prozession die Wiltener Basilika. Traditionsgemäß luden die Wiltener Schützen zum Ausklang nach St. Bartlmä.

Fotos: Artus

Ein schöner couleurstudentischer Anlass war die Abschlusskreuzkneipe mit der Bernardia Stams am 5. Juli in unserem gut besuchten Verbindungsheim. Senior Elrond schlug seine (vorerst?) letzte Kneipe und krönte seine Laufbahn als Senior Teutoniae mit einer stimmungsvollen Veranstaltung. Die Colloquien boten Zeit und Gelegenheit für den kommunikativen Austausch. Sodann stieg Klee als neu gewählter Senior des kommenden Wintersemesters „auf zum Spitzpräsid“ und ließ als Auftakt seiner Seniorenschaft den Schläger donnernd niedersausen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Gleichzeitig konnte sich Helios als neuer Fuchsmajor mit dem Fuchsenband schmücken - das er ja vor nicht allzu langer Zeit erst abgelegt hatte. Nach einem Gruppenfoto wurde nach Abschluss der Kneipe die Bar noch bestens frequentiert.

Fotos: Artus, TTI

Die Ferialstammtische (jeweils montags ab 19:00 Uhr im GH Steneck) waren wetterbedingt wechselhaft besucht. Es ist angesichts der sich für Wochen haltenden Niederschlagsfront verständlich, dass kalte und regnerische „Sommerabende“ wenig zum Verweilen in einem Gastgarten einladen. Dennoch fiel kein Stammtisch aus; auch bei schier spätherbstlichen Bedingungen fanden sich wetterfeste Bundesbrüder ein!

Auch wurde unserem ältesten Bundesbruder Dr. Brosler, der im Juni sein 94. Lebensjahr vollendet hat, wieder ein Besuch abgestattet. Dr. Brosler freut sich immer über den Besuch von Bundesbrüdern, zeigte sich in bester Laune und wusste wieder viel über „seine“ Teutonia, deren wechselvolle Geschichte und über Bundesbrüder zu berichten, die ihn als begeisterten Couleurstudent seit seiner Jugend begleitet hatten. Das Bild verrät, dass es Dr. Brosler ein besonderes Anliegen war, an diesem heißen Tag für den geregelten Flüssigkeitshaushalt seiner Besucher zu sorgen. Dr. Brosler freut sich schon auf das 149. Stiftungsfest, an dem er gerne teilnehmen möchte.

Foto: Artus