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(c) Diözese Innsbruck/WeingartnerDas Konsultorenkollegium der Diözese Innsbruck wählte am 18.Jänner nach der sogenannten Besitzergreifung der Diözese Linz durch Bischof Dr. Manfred Scheuer am 17. Jänner den bisherigen Generalvikar, Monsignore Mag. Jakob Bürgler, zum Diözesanadministrator.

Damit leitet bis zur Ernennung eines neuen Bischofs ein profilierter Tiroler Priester in seiner bewundernswerten Bescheidenheit und gewinnenden Art unser Kirchengebiet.

Bürgler hat in seinem bisherigen pastoralen Wirken bewiesen, dass er mit allen Menschen reden, sie führen und leiten und ihnen neue Wege aufzeigen kann. Probleme aller Art versucht er stets mit Herz und Verstand zu lösen. 

Durch die Vakanz unserer Diözese enden die Ämter des Generalvikars und der Bischofsvikare. Die Leitung geht auf das Konsultorenkollegium der Diözese Innsbruck über. Dieses muss innerhalb von acht Tagen einen Diözesanadministrator wählen, der die Diözese mit eingeschränkten Vollmachten bis zur Besitzergreifung durch einen neuen Bischof leitet.

Mit dem Zeitpunkt der Vakanz enden ebenfalls Priesterrat, Pastoralrat und Laienrat.
Die Aufgaben des Priesterrates werden ebenfalls vom Konsultorenkollegium wahrgenommen. Keine richtungsweisenden Entscheidungen dürfen in dieser Zeit getroffen werden. Weiters beginnt mit dem Zeitpunkt der Vakanz das Bestellungsverfahren für einen neuen Bischof, der aufgrund kirchenrechtlicher Regelung in der Diözese Innsbruck frei vom Heiligen Vater ernannt wird. Die Ortskirche ist jedoch durch ein Konsultationsverfahren eingebunden, das aber für Rom kein verbindliches Votum darstellt.

Monsignore Mag. Jakob Bürgler kam am 13. August 1967 in Lienz zur Welt, studierte nach der Matura am Gymnasium in Lienz von 1985 bis 1992 an der Universität Innsbruck Theologie und schloss das Studium mit dem Grad „Mag. theol.“ ab.

Seine Diplomarbeit verfasste er zum Thema „Gemeindeauferbauung durch die Feier der Eucharistie“ beim Jesuitenpater Univ. Prof. Dr. Hans Bernhard Meyer und erhielt am 12.Juni 1994 aus der Hand von Bischof Dr. Reinhold Stecher das Sakrament der Priesterweihe.

Er wurde am 12.September 2005 im Dom zu St. Jakob von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer feierlich in das Amt des Generalvikars eingeführt. In dieser Funktion war er nun mehr als zehn Jahre der persönliche Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben und als Leiter des Bischöflichen Ordinariates der Personalchef aller Angestellten der Diözese.

Zugleich war Bürgler auch geschäftsführender Vorsitzender des Priesterrates der Diözese Innsbruck, dessen Mitglied er seit 1998 war. Er war Mitglied und engagierte sich im Pastoralrat und in diversen Gremien der Diözese Innsbruck.

Nach den Prälaten Apostolischer Protonotar Michael Weiskopf, Dr. Josef Hammerl, Dr. Klaus Egger und Cons. Dr. Ernst Jäger war Bürgler der fünfte Generalvikar der seit 1964 bestehenden Diözese Innsbruck. Papst Benedikt XVI. ernannte den hervorragenden Seelsorger zum "Kaplan Seiner Heiligkeit" mit dem Titel "Monsignore".

1992 arbeitete er als journalistischer Mitarbeiter bei der Kirchenzeitung der Diözese Innsbruck. Daran schloss sich ein Aufenthalt in der Ökumenischen Gemeinschaft von Taizé (Frankreich) an. Erste seelsorgliche Erfahrungen sammelte Jakob Bürgler in den Pfarren Längenfeld und Hall-St. Nikolaus. Der gebürtige Osttiroler war dann Pfarrer von Wängle-Höfen und Pfarrmoderator von Lechaschau sowie Vorsitzender des diözesanen Priesterrates.

Seit drei Jahren ist er auch Ehrenmitglied und beliebter Verbindungsseelsorger der katholischen Studentenverbindung "Teutonia Innsbruck". Im September 2015 erfolgte die Investitur zum Ritter vom Heiligen Grabe zu Jerusalem. Bürglers Schwester Maria war Leiterin des Bildungshauses Osttirol in Lienz. 2014 wurde sein Bruder, P. Bernhard Bürgler, zum Provinzial der Jesuiten in Österreich ernannt.

Dr. Heinz Wieser